Um das Handeln Jesu verstehen zu können, ist es unerlässlich, sich den Werdegang der jüdischen Eschatologie zu verdeutlichen, was hiermit nun beginnt (04E1a - 04E2j).


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Jacopo Amigono (1682-1752): Vertreibung aus dem Paradies (1728), Deckenbild, Ottobeuren, Benediktinerkloster

Quelle: https://itoldya420.getarchive.net/
amp/media/jacopo-amigono-vertreibung-aus-dem-
paradies-9dc168 (16.6.25)

04E1a:

Die Mythologie der Bibel: Vom Paradies zum Paradies

Die Mythologie der Bibel besagt, ursprünglich hätten die Menschen in einem Garten Eden gelebt, also im Paradies, wären aber wegen Ungehorsams von Gott hinausgeworfen worden. Gott aber hätte trotzdem Erbarmen mit den Sündern gehabt und gebe ihnen, sowohl seinem auserwählten Volk Israel als auch jedem einzelnen Individuum von ihnen, die Chance, sich in ihrem Leben zu bewähren und wieder Gnade vor ihrem Gott zu finden.
Am Ende, dem Jüngsten Tag, würde die bisherige Welt untergehen und Gott hielte ein Endgericht ab. Danach würde er auf ewig mit seinem Volk, das sich bewährt hat, in seinem Reich im Gelobten Land, dem Paradies, zusammenleben.
Man könnte also die israelitische bzw. jüdische Geschichte als ein Warten auf das Kommen dieses finalen Gottesreiches verstehen.

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